Gegenwart : Literarisches Schreiben: Starke Charaktere - Originelle Ideen - Überzeugende Handlung

Literarisches Schreiben: Starke Charaktere - Originelle Ideen - Überzeugende Handlung

EUR 14,90


in der Kürze läge die Würze - Ein flüssig zu lesendes Buch, das ohne Wiederholungen nicht auskommt. Man hätte es kürzer machen können. Viele Literatur-Beispiele sind zwar schön zu lesen, aber in der Sache überflüssig, manche nur schlecht erklärt, hilfreich fand ich die Charakterstudien. Ansonsten würde ich Wie man einen verdammt guten Roman schreibt von James Frey vorziehen. Eindeutig.

Ein anderer Titel hätte es diesem Buch leichter gemacht - Lajos Egris Werk hat einen leicht irreführenden Titel. Das ist womöglich der Grund, warum etliche Leser so enttäuscht davon sind. Das gesamte Buch dreht sich fast ausschließlich um eins, die Figurenentwicklung. Dies aber ausführlich und detailliert, wie nirgendwo anders. Egri zerpflückt die Struktur des Menschen, in psychologischer Akribie, bis ins kleinste Detail. Dabei kommt er auf eine simple Formel: Wichtig sein ist wichtig.Das gleichnamige 4. Kapitel ist für mich das Beste und entscheidenste in diesem Buch. Es bündelt einen wichtigen Teil der Psychologie des Menschen (und der Figur), in leicht verständlicher Sprache. Die Essenz dieses Kapitels, versucht Egri anschließend in vielen Kapiteln und Beispielen zu verdeutlichen, zu erhärten und zu beweisen. Das führt zu einem gewissen Gefühl der Wiederholung und einer, im mittleren Teil empfundenen, Langatmigkeit des Werkes. In seinen Beispielentwürfen liegt die größte Schwäche des Buches (und der Fehler des Titels), denn von originellen Entwürfen und überzeugender Handlung keine Spur. Vielmehr fragt man sich wie jemand überhaupt auf die Idee kommen sollte, aus solch langweiligen Voraussetzungen eine Story zu machen. Egri tendiert dazu, hier erkennt man das Vorbild das er James Frey gab, zuerst die Lebensgeschichte einer Figur zu entwickeln und niederzuschreiben und genau dort bleibt er stecken. Es folgen keine Ansätze, in Folge, interessante Ideen zu entwickeln. Die Stärke der Beispiele liegt allein in den Erkenntnissen, die sich daraus für die Figurenentwicklung erkennen lassen. Erst auf den letzten 17 Seiten bringt Egri, dem Leser, noch ein paar allgemeine Prinzipen des Schreibens dar, als würde eine ungeliebte Pflicht abgehakt.Wer das Buch nicht unter falschen Voraussetzungen zu lesen beginnt, weil er eine umfassende Schreiblehre erwartet, sondern den klaren Schwerpunkt der Figurenentwicklung und die Selbsterkenntnis, durch die psychologischen Aspekte, zu schätzen weiß, wird die Anschaffung dieses Buches nicht bereuen.Um unter solchen Voraussetzungen Egri sich selbst empfehlen zu lassen, dieses Zitat:Der Mensch ist so komplex wie das Universum. Er geht nicht nur ins Theater, Kino oder liest ein Buch, um unterhalten zu werden, sondern auch, um sich selbst besser zu verstehen.

Ich bin enttäuscht - Nachdem ich zuerst Dramatisches Schreiben gelesen hatte und recht gut fand, war ich von diesem Werk sehr enttäuscht. Das Buch hat mir zu wenig Struktur und zu viel Geschwätz. Mehr gibt es da nicht zu sagen, außer: Finger weg!

Vor allem zur Charakterentwicklung geeignet - Das Buch von Lajos Egri behandelt vordergründig die Charaktere in Geschichten. Laut Egri sind sie das Wichtigste eines Textes und er gibt Tipps, wie man Charaktere schlüssig und interessant aufbaut. Auf Handlung u.ä. geht er nur am Rande bzw. am Anfang ein.Da ich ja so meine Probleme mit den Charakteren habe, dachte ich mir, probierst halt mal diese Buch. Einige neue Erkenntnisse hat es mir beschert, andere Sachen waren mir schon geläufig. Dennoch habe ich nun Ideen bekommen, wie ich besser an meine Charaktere herankomme, wie ich am besten anfange.Mein Fazit: Für Anfänger bei der Charakterentwicklung ist dieses Buch hilfreich, andere werden nicht viel neues erfahren.

Viele Charaktere - Aufgrund von Empfehlungen von Bekannten habe ich mir das Buch gekauft.Ich beschäftige mich zur Zeit sehr mit dem Thema Roman und deren Figuren. Vor allem beschäftigt mich eine Frage besonders: Wie kann ich einen interessanten Konflikt mir zwei Figuren schaffen.Lajos Egri beschreibt ausführlich die-Charaktere, Konflikte, Ideen- die Motivation-Prinzipien des SchreibensDas hat mich sehr gefreut Hinweise zu finden, um mich in diese Thematik hineinzudenken.Doch dabei gibt es einen negativen Punkt: auf Dauer wird es ermüden all diesen Beispielen zufolgen, manchmal konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das damit eine Geschichte funktionieren soll.Ein nettes Buch,und für den Anfang hilfreich.




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